Asyl und Zufluchtsort für verfolgte Protestanten

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Mömpelgard wurde in der Württemberger Zeit auch ein Asyl und Zufluchtsort für viele verfolgte Protestanten, da die Stadt aufs engste an das lutherische Württemberg gekettet war. Unter Graf Friedrich fand im Jahr 1568 in Mömpelgard das berühmte Religionsgespräch zwischen Lutheranern und Calvinisten statt, das auf Anregung Henri de Navarres eine theologische Verständigung herbeiführen sollte.

Die Mömpelgarder Pfarrer studierten am Tübinger Stift und waren anerkannte lutherische Geistliche.

Die von 1601-1607 nach einem Entwurf von Heinrich Schickhard erbaute Kirche „Saint Martin“ ist heute die älteste evangelische Kirche in Frankreich.

Abbildung: Montbéliard, Temple Saint-Martin. – Aus: Wikipedia.

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Dokument zum Inhalt: Als Montbéliard noch württembergisch war …- 400 Jahre lang gehörte Mömpelgard den württembergischen Herzögen. – Zeitungsartikel, Ludwigsburger Kreiszeitung Nr. 186 S. 8, 12. 08. 1950. – Autor: Dr. P. – Provenienz: Deutsch-Französisches Institut, Pressearchiv.

Kategorie: 1407 - 1793: Montbéliard Teil des Herzogtums Württemberg

Ereignis: Als Mömpelgard noch zu Württemberg gehörte

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